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                                Gesundheit & Pflege

AUSSTATTUNG
Empfehlenswert sind ein Halsband aus weichem Leder (kein Metall-,Würge-oder Stachelhalsband) sowie eine ca. 2 m längenverstellbare Leine aus Leder.
Futter-und Wassernapf sollten standfest und leicht zu säubern sein und ihren festen Platz in der Wohnung haben. Pflegeleichte Decken ( sollten bei 60 Grad waschbar sein) sollen auf Liege-und Schlafplätzen den Hund auch vor Bodenkälte schützen.
Die regelmäßige körperliche Pflege des Hundes kann man schon dem Welpen antrainieren und dient zur Gesunderhaltung unseres Vierbeiners

AUGEN
Normalerweise benötigen gesunde Augen keine spezielle Pflege. Augensekret am Morgen ist harmlos und kann mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Verwenden Sie niemals Kamille am Auge.

EKTO-UND ENDOPARASITEN
In den Frühjahr- und Sommermonaten können Hunde vermehrt durch Flöhe und Zecken geplagt werden. Immer mehr Hunde reagieren auf Flohbisse mittlerweile mit einer Flohstichallergie und auch Zecken können Erkrankungen wie die Borreliose und die Babesiose übertragen, deshalb ist in Gebieten mit vermehrtem Floh-und Zeckenbefall zu einer Prophylaxe gegen diese Plagegeister zu raten. Ihr Tierarzt wird Ihnen geeignete Mittel empfehlen.
Zweimal im Jahr sollten Sie den Kot Ihres Hundes auf Würmer untersuchen lassen. In letzter Zeit treten vermehrt Infektionen mit Giardien auf, ein Einzeller, der im Darm des Hundes lebt und der mit einem herkömmlichen Wurmmittel nicht beseitigt wird. Da Giardien auch auf den Menschen übertragbar sind, sollten Sie bei ungeklärten Durchfällen auch an eine Infektion mit diesem Parasit denken.
Hunde die in Familien mit Kleinkindern leben, sollten vorsichtshalber alle 4 Monate entwurmt werden.

Giardien

http://www.animal-health-online.de/drms/klein/giardien.pdf


** interessanter Link zu dem Darmparasit GIARDIEN**

HAUT UND FELL
Das Fell des Hundes ist durch eine natürliche Schutzschicht gegen Schmutz und Nässe weitgehend “geschützt”. Zerstören Sie deshalb diese Schutzschicht nicht durch zu häufiges Baden mit Shampoo (nur bei medizinischer Indikation und dann mit speziellen Mitteln vom Tierarzt).
Die tägliche Pflege des Fells besteht aus Bürsten, wiederum rasseabhängig, da langhaarige Hunde mehr Pflege brauchen als Kurzhaarige.
Sollte das Tier gerade in den Wintermonaten sehr schmutzig sein, so reicht das Abduschen mit klarem lauwarmem Wasser. Zur Unterstützung des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst eignet sich die Gabe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Pflanzenöle) oder Biotin (Vitamin H) als Pulver. Manche Hunderassen müssen geschoren oder getrimmt werden

GEWICHT
Die beste Kontrolle ist immer noch das regelmäßige Wiegen, wenn es die Größe des Hundes zulässt. Der Hund sollte eine sichtbare Taille haben und die Rippen sollten von außen spürbar sein. Bedenken Sie, dass Übergewicht auch bei Hunden zu organischen Schäden führen kann.


IMPFUNGEN
Hunde sollten gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Tollwut (virale Erkrankungen) und Leptospirose( bakterielle Erkrankung) geimpft werden, Erkrankungen, die ohne Impfschutz lebensbedrohlich ja sogar tödlich verlaufen können. Die erste Impfung erfolgt in der 8.Lebenswoche und muss nach 4 Wochen aufgefrischt werden, erst dann ist der Impfschutz vollständig. Danach reicht eine jährliche Auffrischung.

KRALLEN
Die Krallen eines Hundes mit ausreichender Bewegung auf wechselndem Untergrund müssen nicht geschnitten werden. Ausnahme: die Daumenkrallen an den Vorderfüssen, diese können manchmal in den Ballen wachsen

OHREN
Gesunde Hundeohren reinigen sich selbst und haben einen wachsartigen Geruch, deshalb sollten Sie niemals Wattestäbchen zur Reinigung des Hundeohres benutzen.
Rassen mit übermäßig langen Ohren (Basset, Cocker Spaniel) sollten öfter kontrolliert werden als stehohrige Hunde. Jede Veränderung am Hundeohr, sei es Geruch oder Ausfluss sollten Sie nicht selbst behandeln, sondern einen Tierarzt zu Rate ziehen

ZÄHNE
Regelmäßige Zahnpflege (durch weiche Kalbsknochen, Kauutensilien wie Ochsenfiesel, Ernährung bei der gekaut werden muss oder 2x wöchentlich Zähneputzen) sowie Zahnkontrolle beim jährlichen Impftemin durch den Tierarzt ist erforderlich. Zahnstein muss entfernt und kranke Zähne müssen versorgt werden, denn ein schlechtes Gebiss ist häufig die Ursache für Herz-und Nierenerkrankungen durch die Streuung von Bakterien in die Blutbahn. Zähne erreichen erst im Alter von 2 Jahren ihre volle Stabilität und dürfen bis dahin nicht beim Spielen mit dem Hund oder Tragen schwerer Gegenstände übermäßig belastet werden, da dann die Bruchgefahr groß ist. Das Spielen mit Steinen sollte von Anfang an unterbunden werden, da es zu einer Abrasion des gesamten Gebisses führt.

WEITERE GESUNDHEITSVORSORGE
Ab dem 6. Lebensjahr empfiehlt es sich, beim Hund einmal jährlich eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen. Versteckte Erkrankungen können nämlich damit oft im Anfangsstadium erkannt und damit erfolgreich behandelt werden.

Quelle: Zeitschrift Partner-Hund


                              

                         Gebiss altdeutscher Schäferhund

Der Welpe kommt ohne Zähne zur Welt. In der dritten bis vierten Lebenswoche brechen die Milchschneidezähne durch. Mit 6 Wochen ist das Milchgebiss mit insgesamt 28 Zähnen komplett ausgebildet. Der Zahnwechsel beginnt im Alter von ca. vier Monaten und ist im Alter von sieben Monaten abgeschlossen. Das bleibende Gebiss verfügt über 42 Zähne. Der Schäferhund hat ein Scherengebiss, wobei die oberen Schneidezähne scherenartig über die unteren greifen




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